Natura Magica

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 Eine neue Geschichte (vorläufiger Arbeitstitel)

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Korei
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BeitragThema: Re: Eine neue Geschichte (vorläufiger Arbeitstitel)   Fr 31 Aug 2018, 22:07

Das Mädchen schien sich jetzt etwas zu beruhigen, denn sie richtete sich wieder auf und stellte sich aufrecht vor Korei hin. "Ich… bin Yumi… Prinzessin Yumi von Telain." erklärte das Mädchen dann. Korei wusste nicht so richtig wie er darauf Reagieren sollte. Sollte er ihr glauben? Doch wirklich Glauben konnte er ihr das nicht. Denn selbst er weiß das eine Prinzessin in einem Schloss wohnt mit vielen Wachen drinnen und außen. So schaute er sie mit Hochgezogener Augenbraue an, doch seufste er dann leicht. "Na gut Prinzeschen, belassen wir es erst mal dabei. Dann lass uns mal los, 'Prinzeschen'." Korei wollte erst mal nichts dazu sagen auf grund der Situation. Doch er fand es merwürdig warum sie sich als Prinzessin aus gibt. Vieleicht glaubt sie, das wenn sie es nicht macht das Korei ihr nicht helfen würde oder ihr Kopf hatte doch mehr abbekommen als gedacht? Egal was es nun ist, er würde ihr erst mal helfen, vieleicht erzählt sie ihm ja auch irgendwann die Wahrheit. Auf jedenfall wollte Korei erst mal von hier weg, doch bevor sie los gehen, wollte er noch etwas erlediegen. "Warte mal bitte kurz." sagte er zu Yumi. Korei ging nun durch die Scheune und suchte etwas. "Ah da!" sagte er nachdem er es gefunden hatte. Es war eine Schaufel. "Ich werde noch schnell das Bauernpaar begraben bevor wir los gehen. Wenigstens das sind wir ihnen schuldig." sagte er mit einen leichten lächeln auf den Lippen.
Kurze Zeit Später hatte Korei zwei Löcher ausgehoben worin er das bauernpaar rein legte und wieder mit Erde füllte. Nachdem er nun Fertig war hatte es angefangen zu Regnen, als würde der Himmel für die beiden Weinen. Korei ehrte die beiden auf seine Art, indem er mit einer Faust langsam über seine Brust fuhr. "Möget ihr in Frieden ruhen." Nachdem er fertig wahr richtete er sich an Yumi. "So Prinzeschen, wollen wir dann?" fragte er sie, doch würde er schweigend warten sollte Yumi auch noch einen kurzen Moment brauchen. Sobald nun Yumi bereit wäre würde er mit ihr zu seiner Hütte Laufen.
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BeitragThema: Re: Eine neue Geschichte (vorläufiger Arbeitstitel)   Fr 31 Aug 2018, 23:34

Korei glaubte ihr nicht. Vielmehr sah er das Mädchen an, als sei sie verrückt. Nicht mehr bei Sinnen. Yumi nahm es ihm aber nicht übel. Natürlich war es sicher schwer zu glauben, dass sie die Thronerbin  sein sollte, so wie sie herum lief und  dann auch noch fern des Schlosses war. Aber dafür gab es ja einen Grund. Yumi kam nicht dazu, ihm diesen zu erklären, auch machte er nicht den Anschein, als wolle er in dem Augenblick eine Erklärung haben. Vielmehr machte er sich über sie Lustig, nahm sie nicht ernst, da er sie Prinzeschen nannte. Doch Yumi schwieg dazu.
Bevor sie aufbrachen, hatte Korei noch etwas zutun… Yumi sah ihm zu, wie er in der Scheune nach etwas suchte – und bald fündig wurde. Eine Schaufel. Damit wollte der Schwertkämpfer zwei Gräber ausheben!  für das Bauernpaar. Koreis Lächeln konnte die junge Frau nicht erwidern, nach Lächeln war ihr einfach nicht zumute. Dennoch fand sie es gut, dass er dies für das Paar tun wollte. Eine anständige Bestattung hatten sie ohne Zweifel verdient… auch wenn es nicht so weit hätte kommen müssen… Yumi folgte Korei nach draußen. Auf dem Weg aus dem Stall heraus konnte sie den Attentäter sehen, welcher tot am Boden lag. Yumi blieb vor diesem stehen, sah erschrocken zu ihm hinab aber löste sich bald von dem Anblick.
Die Gräber waren bald ausgehoben und der Bauer und die Bäuerin fanden ihren ewigen Schlaf darin. Yumi trat neben Korei, der vor den Gräbern stand und den Beiden seinen Respekt zollte. Zumindest konnte das Mädchen seine Geste mit der Faust nur als solche deuten. Sie selbst stand eher reglos vor den Gräbern, wusste nicht, was sie sagen sollte. Auch wenn sie diese Menschen nicht wirklich gekannt hatte, so erfüllte deren Tod ihr Herz mit Trauer. Das Bauernpaar hatte nichts falsch gemacht, hatte den Tod nicht verdient gehabt. Ebenso wenig wie die Bediensteten im Schloss. Schuld überkam Yumi wieder und stumme Tränen liefen ihr über die Wangen. Diese vermischten sich jedoch mit dem beginnenden Regen und machten sie somit unkenntlich.
Korei fragte sie nach einer Weile, ob sie gehen wollten, doch Yumi schwieg, gab ihm keine Antwort sondern hielt ihren Blick noch einen Moment auf den Gräbern. „Es tut mir… so Leid…“ Sprach sie leise noch ein paar letzte Worte zu den Verstorbenen, bevor sie sich abwandte. Sie sah nun Korei an und nickte langsam zur Antwort auf seine Frage.
„Ja… Doch bitte nennt mich einfach Yumi...“

Yumi würde dem Schwertkämpfer durch den Regen laufend folgen. Zumindest solange, bis sie an einen bestimmten Wald kamen… Völlig durchnässt blieb die Prinzessin davor erst einmal unsicher stehen. Sie wusste, was dies für ein Wald war. „Aber… aber das ist doch der verbotene Wald?! Sagt mir nicht… dass Ihr tatsächlich hier lebt?“
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BeitragThema: Re: Eine neue Geschichte (vorläufiger Arbeitstitel)   So 09 Sep 2018, 21:47

Nachdem auch Yumi alles erledigt hatte gingen die beiden los durch denn Regen. Korei lief vor und Yumi etwas dahinter, beide schweigten denn ganzen weg über bis sie an einen Waldrand ankamen. Dort blieb Yumi stehen „Aber… aber das ist doch der verbotene Wald?! Sagt mir nicht… dass Ihr tatsächlich hier lebt?“. Korei drehte sich völlig durchnässt um und zuckte mit denn Schultern. "Keine Sorge hier gibt es schon lange nichts gefährliches, solange du in meiner nähe bleibst. Außerdem gibt es kein besseres Versteck, als in einem Wald welchen niemand betreten darf oder?" erklärte Korei. "Nun komm lieber weiter wir haben noch einen weiten weg vor uns." sagte Korei und ging weiter.
Unterwegs musste Korei der Prinzessin immer mal helfen, da der weg doch sehr unwegsam ist. Wenn sie mal hinfallen würde, so würde er ihr wieder hoch helfen oder wenn sie über einen Stamm oder felsen nicht kommen würde so würde er ihr rüber helfen. Nachdem sie nun ca. zwei Stunden sich durch denn Wald gekämpft hatten erreichten sie eine kleine Lichtung wo ein kleines Haus steht. "Da währen wir." sagte Korei zu Yumi. "Ich kann euch zwar nicht viel anbieten, aber fühlt euch erst mal wie zu Hause. Hier seit ihr erst mal sicher euer Hoheit." sagte Korei mit einen leichten knicks und einen leichten Grinsen.
Danach ging Korei vor, ins Haus, und suchte ein paar sachen herraus, welche er Yumi geben würde wenn sie im Haus stehen würde. Darunter etwas trockenes zum anziehen und ein Handtuch. "Dies sind sicher nicht die sachen die ihr gewohnt seid aber wenigstens trocken." sagte er bewust ignorierend das sie ja die Kleidung der Bäuerin an hat. "Ihr könnt euch dort.." er zeigte auf eine Tür zu einen anderen Raum. "... umziehen und abtrocknen. Und keine sorge ich werde diesmal nicht rein kommen." Sobald Yumi nun im anderen Raum ist würde Korei zum Kamin gehen und ein Feuer entfachen zum Aufwärmen. Danach würde er sich auch abtrocknen und umziehen, um dann auf die Prinzessin zu warten am Kamin.
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BeitragThema: Re: Eine neue Geschichte (vorläufiger Arbeitstitel)   Mo 10 Sep 2018, 14:04

Yumi hatte keine andere Wahl als Korei weiter zu folgen. Immerhin wollte sie nicht alleine, mitten im Regen vor diesem Wald zurück bleiben.
Der Weg war beschwerlich und nicht nur einmal rutschte die Prinzessin aus und fiel hin…Der Schwertkämpfer half ihr freundlicherweise immer wieder auf und half ihr auch bei allen anderen Schwierigkeiten auf dem Weg durch den Wald. So kamen sie nach einer gefühlten Ewigkeit bei einer Lichtung an, wo eine Hütte stand. Dies war wohl ihr Ziel, denn Korei steuerte die Hütte direkt an und meinte, dass sie sich wie zuhause fühlen durfte. Allerdings schien er sie auf zu ziehen, denn Yumi glaubte nicht daran, dass Korei sie nun wirklich ernst nahm…
Klatschnass trat die junge Frau näher an die Hütte heran, sah im vorbei gehen noch einen kleinen Stall mit Hühnern, doch sah sich sonst nicht weiter um. Zumal es auch nicht allzu viel zu sehen gab. Vor der Haustür wrang sie sich die langen nassen Haare aus und trat dann ein. „Vielen Dank…Korei…“
Murmelte die durchnässte Frau und sah sich in dem Raum der Hütte um, in den sie gerade gekommen war. Es war noch nicht besonders warm hier drinnen, doch wenigstens war es trocken. Korei reichte ihr ein Handtuch und ein paar trockene Kleider und bot ihr an, sich im Nebenraum um zu ziehen. Dazu betonte er noch, dass er diesmal nicht einfach reinplatzen würde! Na das war ja schon sehr beruhigend… Yumi kommentierte dies nicht weiter, murmelte stattdessen nur ein einfaches „Danke“ Und verschwand dann mit den ganzen Sachen im Nebenraum. Als sie die Tür hinter sich schloss, sie nun alleine war, atmete Yumi tief durch und schloss kurz die Augen. Sie hielt einen Moment inne um zur Ruhe zu kommen, bevor sie die Kleider und das Handtuch irgendwo ablegte um die nassen Sachen aus zu ziehen. Da Yumi durch den Regen und die Kälte zitterte, war sie froh, sich nun etwas trocknen zu können und anschließend in trockene Sachen schlüpfen zu können. Das Bauernkleid wich einer langen Hose und einem einfachen, schlichten Hemd, welche vielleicht ein kleines bisschen zu groß waren, aber wenigstens wärmend und trocken. Die langen Haare wickelte Yumi in das Handtuch, das nasse Kleid hing sie irgendwo im Raum auf und öffnete dann wieder die Tür. Im Kamin brannte bereits ein Feuer als Yumi ins Zimmer kam. Korei war auch dort, stand vor dem Kamin… allerdings nur mit einer neuen Hose bekleidet. Yumi erhaschte einen kurzen Blick auf seinen entblößten Rücken, bevor er sich ein frisches Oberteil überzog. Für einen Moment sah die Frau verlegen weg, doch schloss die Tür dann hinter sich, sodass der Mann dies hören konnte und trat dann näher heran. Sie blieb neben ihm und vor dem prasselnden Kaminfeuer stehen und wärmte sich dort auf. „Das ist schon viel besser… Habt vielen Dank…“ sprach sie und klang erschöpft. „Darf ich Euch etwas fragen? Warum lebt ihr ausgerechnet hier? Mitten im verbotenen Wald und so weit weg von der Stadt?“ Zwar glaubte Yumi nicht, dass Korei ein Verbrecher oder ähnliches war, aber es war nunmal schon seltsam. Jeder in der Stadt wusste, dass der Wald verboten war. Nun war sie alleine dort mit einem Mann, der dort in einer Hütte lebte. Während sie auf eine Antwort wartete, hörte sie den Regen gegen die Fensterscheiben klopfen und das prasseln und knacken des Feuers im Kamin. Die junge Frau sah den Schwertkämpfer einigermaßen ruhig und nun etwas neugierig an.
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Korei
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BeitragThema: Re: Eine neue Geschichte (vorläufiger Arbeitstitel)   Gestern um 20:51

Korei hatte sich gerade sein Hemd angezogen, als er hinter sich eine Tür hörte welche zu gemacht wurde. Er drehte sich um und sah das es Yumi war welche aus dem Zimmer kam. Nachdem sie nun die Tür zugemacht hatte ging sie zu Korei und stellte sich neben ihm vor denn Kamin um sich auf zu wärmen. Sie klang etwas erschöft als sie sich bedankte. Wer konnte ihr das auch verdenken? Gestern und selbst heute war schon eine Menge passiert. Korei wollte gerne Mehr erfahren, was war passiert und was hat sie jetzt vor? Doch bevor er fragen konnte kam schon eine von Yumi. Korei hörte sich die frage an und überlegte kurz was er wohl darauf Antworten solle.
"Wenn ich euch dies erzählen würde müsste ich euch leider danach Umbringen." sagte Korei schließlich nach kurzen überlegen, sie ernst an schauend. Er wartete kurz die Reakion von Yumi ab bevor er sich ein Grinsen nicht mehr verkneifen konnte. "Kleiner Scherz." sagte er dann und führ fort auf das Feuer im Kamin schauend und beobachtend. "Was soll ich sagen? Ich weiß es eigentlich nicht wirklich. Mein Vater ist mit mir hier her gezogen als ich noch sehr Jung war. Wieso wir hier hergezogen waren weiß ich nicht mehr, aber ich glaube es hatte etwas mit meiner Mutter zu tun. Na ja ich denke mal ich hatte einfach nie das verlangen noch das interesse hier weg zu gehen seit dem." Korei unterbrach seine erzählung und ging rüber zu einen Fenster. "Außerdem will ich meine Eltern nicht einfach so alleine lassen." meinte Korei etwas leise und Melancholiesch. Er war kurz in gedanken versunken bevor er sich wieder umdrehte zu Yumi. "Aber, was hast du jetzt eigentlich vor? Willst du wieder zurück in dein Königreich oder was willst du jetzt machen? Wenn ihr noch keine Idee habt könnt ihr gerne erst mal hier bleiben bis euch was einfällt. Zumindest seit ihr hier erst mal sicher."
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BeitragThema: Re: Eine neue Geschichte (vorläufiger Arbeitstitel)   Gestern um 22:49

Nach allem was bisher passiert war, war Yumi nicht gerade aufgelegt für derartige Scherze. Sie sah Korei ernst und angespannt an, war auch einen Schritt von ihm weggetreten, als er meinte, dass er sie töten müsste, wenn sie die Antwort auf ihre Frage bekam. Doch das Grinsen kurz daraufhin verriet ihr, dass dieser Schwertkämpfer seine Drohung nicht ernst nahm. Die Anspannung schwand wieder aus Yumis Körper und erschöpft seufzend wandte sie ihren Blick einen Moment in das Feuer. Erst als Korei das Wort wieder ergriff, schaute sie zu ihm, sah ihn im Schein des Kaminfeuers an und lauschte seinen Worten, sah zuletzt auch zu, wie er durch die Hütte zu einem Fenster ging und nach draußen schaute, wo der Regen noch immer gegen die Scheiben klopfte. Er erzählte, dass sein Vater mit ihm einst in diesen Wald gezogen war und seitdem lebte er hier… und das dies in irgendeiner Weise mit seiner Mutter zutun hätte… Anscheinend hatte er auch nicht das Verlangen, nun im erwachsenen Alter in die Stadt zu ziehen und den Grund dafür nannte er ebenfalls, als er ans Fenster getreten war… Er wollte seine Eltern nicht alleine lassen… Yumi hatte niemanden gesehen, als sie her gekommen war. Ihr Blick glitt zu dem Fenster, von dem Korei nun wieder zurück trat, doch durch den Regen konnte sie von ihrer Momentanen Position nichts sehen. Sie wollte aber auch jetzt nicht zu dem Fenster rüber gehen und nachsehen. Dies erschien ihr unangemessen.
Seine Erklärungen warfen mehr Fragen in der Prinzessin auf, als das es ihr lieb war. Auch war sie nicht sicher, ob sie noch näher nachhaken sollte. Sie ließ es sein, denn eigentlich ging es sie ja auch gar nichts an. Hatte sie denn nicht ihre eigenen Sorgen und Angelegenheiten, die sie erst einmal klären musste? Ja, denn Korei erinnerte sie gerade daran. Er wollte von ihr wissen, was sie nun eigentlich vor hatte. Yumi hatte ihn die ganze Zeit lang angesehen, doch nun wandte sie ihren Blick wieder dem wärmenden, knisternden Kaminfeuer zu. Im ersten Moment hatte sie keine Antwort auf seine Fragen und schwieg daher. Als Korei ihr hinzufügend anbot, erst einmal in seinem Heim bleiben zu dürfen, entlockte dies der Prinzessin allerdings ein leichtes, aber dankbares Lächeln. Jenes schwand, als sie seufzend über ihre Möglichkeiten nachdachte.  
„Ich danke Euch sehr, Korei. Für Eure Gastfreundlichkeit… und den Schutz.“ Sie sah einen Moment zu ihm herüber, aber ihr Lächeln von zuvor war verschwunden. „Ich würde gern… zurück nachhause. Aber ich fürchte wenn ich das tue, werde ich es nicht überleben. In die Stadt kann ich auch nicht gehen, denn wenn da noch mehr von diesen Männern sind, die nach mir suchen läuft es auf dasselbe hinaus, als wenn ich direkt zum Schloss gehe.“ Yumi verschränkte die Arme vor der Brust. Einen Arm winkelte sie nach oben an und legte ihren rechten Zeigefinger nachdenklich an ihre Lippen. Ihr Blick war wieder in das Feuer gerichtet. „Ich weiß nicht, wer und wie viele der Wachen den Anschlag überlebt haben… Wenn die Eindringlinge vielleicht sogar die Königliche Garde infiltriert haben, dann habe ich niemanden vor Ort mehr, den ich um Hilfe bitten kann… Hinzu kommt noch, dass der Thron nun unbeaufsichtigt ist… Wenn man auf mich einen Anschlag verüben wollte, dann sicher auch auf meinen Onkel…“ Ob dieser den Hinterhalt überlebt hatte, wusste Yumi nicht. Im Grunde wusste sie nichts, außer, dass sie in Gefahr war, wenn sie zurück ginge… Sie grübelte laut vor sich hin ohne darauf zu achten, wie Korei darauf reagierte. Vielleicht glaubte er ihr… vielleicht hielt er sie aber auch einfach nur für verrückt. Blieb aber immer noch die Frage zu klären, was sie nun tun sollte! Einfach alles hinter sich lassen und ab sofort hier in diesem verfluchten Wald leben mit einem Schwertkämpfer, den sie gerade erst kennen gelernt hatte, erschien der Prinzessin keine erwägenswerte Option zu sein. Auch wenn sie ihm wirklich dankbar für alles war, so musste sie irgendetwas unternehmen, denn diese ganze große Ungerechtigkeit, die ihr und den Schlossbewohnern und Dienern wiederfahren war, konnte sie nicht einfach durchgehen lassen. Zumal ging es um ihr Erbe und das Schicksal des Königreiches.  Sie brauchte Unterstützung, Verstärkung und erinnerte sich an die einst gesprochenen Worte ihres Vaters. >Wofür hatte ein Königreich Verbündete?< „Ich muss nach Marea…“ Murmelte sie vor sich hin und hob den Kopf. Die Arme verschränkte sie wieder beide vor der Brust und seufzte leise. Das Reich Marea zählte zwar seit Jahrzehnten zu den engsten Verbündeten von Telain, doch leider war das am Meer liegende Reich auch einige Tagesreisen weit weg. Und dies mit einem Pferd oder der Kutsche. Zu Fuß würde es nochmal um einiges länger dauern. Wenn Yumi da auch noch alleine ging, würde sie wohlmöglich nicht lebend dort ankommen. Also brauchte sie Hilfe. Die junge Frau sah zu Korei rüber, drehte sich ihm zu und sah ihm ins Gesicht. „Korei, ich danke Euch, für das, was ihr bisher für mich getan habt. Und es tut mir sehr Leid, dass ich Euch bisher nur Umstände bereitet  habe, aber… Ich möchte Euch um noch eine weitere Sache bitten…“ Yumi trat einen Schritt auf Korei zu. Lediglich eine Armlänge trennte die Beiden voneinander. Ich muss schnellstmöglich nach Marea… Aber ich kann nicht alleine gehen und außer Euch habe ich zurzeit niemanden, den ich um Hilfe bitten kann… Würdet ihr mich dorthin begleiten und mir Geleitschutz geben? Es ist viel verlangt, das weiß ich und ich würde dies nicht von einem außenstehenden verlangen, wenn ich eine andere Wahl hätte.“ Der Blick der Prinzessin war fest auf Korei gerichtet. Ihre Miene zeigte eine gewisse Entschlossenheit, aber leider auch ein wenig Verzweiflung.
Sie wollte wirklich nicht noch Jemanden in Gefahr bringen. Doch wusste Yumi sich keinen anderen Rat, als diesen Weg ein zu schlagen. Korei war stark, das hatte sie gesehen und könnte sie sicher beschützen. Nun blieb zu hoffen, dass er ihrer Bitte nachkam.
„Natürlich… entlohne ich Euch Eure Mühen auch!… zu gegebener Zeit…“ Yumi sah an sich runter. Sie hatte ja nur das Nachthemd getragen, bei ihrer Flucht aus dem Schloss… Das Nachthemd… und einen einzelnen Ring um ihren Finger, welchen Yumi sich nun besah. Er war aus Gold und wirkte davon abgesehen sehr unscheinbar. Nur bei genauerer Betrachtung vielen die hauchzarten Gravuren auf der Oberfläche auf, welche in alter Sprache so viel besagten wie, Diene. Ein König diente seinem Volk und sein Volk diente seinem König. Es war ein gegenseitiges Geben und Nehmen, ein Kreislauf, an den der Ring erinnerte… Yumi zog ihn nach kurzem Zögern vom Finger. „Hier… nehmt solange dies hier als Anzahlung…“
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